Bachelorarbeit bzw. Bachelor Thesis Aufbau

Die Gliederung einer Bachelorarbeit ergibt sich aus einigen Bestandteilen, die teils vorgegeben, teils dem Prüfling überlassen sind. In den folgenden Abschnitten soll der Bachelorarbeits-Aufbau vom Deckblatt bis zur Eidesstattlichen Versicherung definiert werden.

Bachelorarbeit Aufbau – Das Deckblatt

Das Deckblatt bewirkt den ersten Eindruck bei Deinem Gutachter. Deshalb solltest Du darauf achten, dass Du alle wichtigen Regeln beachtest und keine Informationen vergisst. Eine genaue Erklärung findest Du hier auf der Homepage unter der Rubrik Bachelorarbeit Deckblatt. Allgemein sollte Dein Deckblatt allerdings definitiv folgende Informationen enthalten:

– Den Namen der Hochschule und des Fachbereichs
– Deinen Namen und Deine Matrikelnummer
– Den Namen und Titel des Erst- und Zweitgutachters
– Den Titel der Arbeit
– Das Abgabedatum

Weitere Angaben, wie Deine E-Mail Adresse und Telefonnummer kannst Du unter Umständen auch mit aufführen.

Bachelorarbeit Aufbau – Das Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis folgt unmittelbar nach dem Deckblatt und soll den Aufbau Deiner Arbeit aufzeigen. Es beinhaltet alle Überschriften und Unterüberschriften Deiner Arbeit. Ist ein Unterpunkt vorhanden, so muss allerdings ein zweiter Unterpunkt folgen. Ein Unterpunkt darf nicht allein stehen!

Du solltest darauf achten, dass das Inhaltsverzeichnis logisch aufgebaut ist. Es muss ein „roter Faden“ erkennbar sein, der den Aufbau Deiner Bachelorarbeit aufzeigt.

Wenn Du mit Microsoft Word arbeitest, gibt es eine einfache Methode das Literaturverzeichnis automatisch mit jeder Überschrift aufzubauen. Informiere Dich in Internet.

Bachelorarbeit Aufbau – Das Abkürzungsverzeichnis

Hinter dem Inhaltsverzeichnis kann Dein Abkürzungsverzeichnis stehen. Es ist nicht zwingend notwendig, kann aber dazu führen, dass Du oft benutzte, lange Ausdrücke nicht immer ausschreiben musst. Achte darauf, dass die Abkürzungen den Standards des Dudens entsprechen. Vermeide Abkürzungen, die nicht nachvollziehbar sind.

Bachelorarbeit Aufbau – die eigentliche Arbeit

1. Die Einleitung

Die Einleitung soll den Gutachter, bzw. allgemeinen Leser an Dein Thema heranführen. Du musst hier Deinen Aufbau mit Fragestellung, Herangehensweise und Hypothesen kurz aufzeigen. Eine Einleitung sollte allerdings nur ca. 10%-20% der Gesamtarbeit ausmachen. Hier also wirklich nur kurz thematisieren wie Du vorgehen wirst. Informiere Dich in Deiner Prüfungsordnung darüber, wie groß der Umfang Deiner Einleitung wirklich sein soll.

2. Der Hauptteil

Der Hauptteil bildet, wie der Name schon sagt, den größten Teil der Arbeit. Hier gilt es, sich an bestimmte Vorgehensweisen zu halten.

Theorie

Egal ob empirisch oder rein theoretisch, es muss immer erst einmal angegeben werden, worum es eigentlich geht. Dazu ist Literatur zu sichten und der „Ist-Zustand“ der Forschung aufzuzeigen. Was möchte ich an der Forschung verändern? Was möchte ich zusätzlich herausfinden?
In diesem Teil der Arbeit werden die Leitfrage und die Hypothesen herausgeschrieben, bevor es an die Methodik geht.

Methodik

Welche Methode möchte ich anwenden, um bei meiner Arbeit an das Ergebnis zu gelangen? Hierbei ist es wichtig, dass Du genau erklärst, wie Du vorgehen willst. So bietet es sich an, bei einer empirischen Arbeit zu erklären, warum Du welche Fragen gestellt hast und worauf zu hinaus willst. Bei einer theoretischen Arbeit erklärst Du dem Leser, wie Du argumentieren, analysieren oder interpretieren möchtest und was Du herausfinden möchtest.

3. Der Schluss

Am Ende der Arbeit folgen die Ergebnisse. Die Ergebnisse können auch zum Hauptteil gezählt werden. Je nachdem, ob sie bereits der Methodik beigefügt werden, oder nicht.

Diskussion und Fazit

In diesem Teil der Arbeit werden die Ergebnisse auf meine Forschungsfrage und die dazu gehörigen Hypothesen angewendet. Was habe ich herausgefunden? Was kann meine Forschung bewirken? Bin ich auf das Ergebnis gekommen, das ich erwartet habe?

Ausblick

Gegebenenfalls bietet es sich an, einen Ausblick an das Ende der Arbeit zu bringen. Der Ausblick zeigt auf, was die Arbeit allgemein bewirken kann und welche weitere Forschung in einer folgenden Arbeit betrieben werden kann, um gravierendere Ergebnisse liefern zu können. So kannst Du nach einer Bachelorarbeit darauf aufmerksam machen, wie du das Thema in einer Masterarbeit ausbauen könntest.

Der Ausblick ist allerdings nict zwingend notwendig.

Bachelorarbeit Aufbau – Literaturverzeichnis

Eine entscheidende Rolle spielt auch das Literaturverzeichnis. Hier musst Du alle Quellen, die Du benutzt hast und während der Arbeit in Fußnoten oder Klammern kurz aufgeführt hast, in alphabetischer Reihenfolge mit Autor, Erscheinungsjahr und Verlag niederschreiben. Versuche Dein Literaturverzeichnis nach Monografien, Sammelbänden, Artikeln und Internetquellen zu strukturieren.

Bachelorarbeit Aufbau – Das Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Hast Du mehrere Tabellen und/oder Abbildungen in Deiner Arbeit eins zu eins übernommen oder nur in Anlehnung an eine vorhandene Tabelle oder Abbildung übernommen, so musst Du direkt nach der Abbildung Quelle, Seite und Autor angeben.
Ein gesondertes Tabellen- und Abbildungsverzeichnis musst Du allerdings dennoch ab ca. 5 Abbildungen oder Tabellen am Ende der Arbeit erstellen.

Bachelorarbeit Aufbau – Der Anhang

Beachte, der Anhang ist kein Sammelsurium an übriggebliebenen Informationen. Hier sollten nur wichtige Informationen auftauchen, die zwar nicht zwingend notwendig für den Verlauf der Arbeit waren, allerdings dennoch aufbauend in Betracht gezogen werden können. Beispiele dafür sind Fragebögen oder Berechnungen.

Bachelorarbeit Aufbau – Die Eidesstattliche Erklärung

Jedes wissenschaftliche Dokument benötigt eine Eidesstattliche Erklärung. Hiermit bestätigst Du, dass du die benutzten Quellen stets angegeben hast und niemals abgeschrieben hast. Auch versicherst Du, dass Du die Arbeit eigenständig verfasst hast und niemanden engagiert hast, der sie Dir geschrieben hat. Selbstverständlich sind Hilfestellungen von Dozenten oder Freunden zulässig und auch erwünscht, allerdings ist das Abschreiben oder Schreiben lassen nicht nur verboten, sondern gilt als Betrug, der mit Exmatrikulation bestraft wird.

Die Erklärung muss unterschrieben an das Ende der Arbeit angehängt werden. Vorlagen zu Eidesstattlichen Erklärungen findest Du oftmals im Internet auf der Homepage Deiner Universität.